Dienstag, 15. April 2008

Kraków, Toruń, łódź

Eines macht in Polen besonders Spass: Das Reisen.

Der Zug ist dabei das beste Transportmittel, auch wenn es an Feiertagen sein kann, dass plötzlich mal eine Verbindung gestrichen wird und man so den Bahnhof nach dem Aufenthalt besonders gut kennt. Aber eigentlich sind die Züge sehr verlässlich und, wenn auch manchmal etwas älteren Baujahrs, sehr empfehlenswert. Zumal Zug fahren für deutsche Verhältnisse natürlich auch etwas preisgünstiger ist. Warschau bietet dafür, dank seiner zentralen Lage, den besten Ausgangspunkt.

Am Osterwochenende, was in Polen sehr groß gefeiert wird, ging es also das erste mal raus aus Warschau. Für zwei Tage ins wunderschöne Krakau. Krakau, früher Königssitz, stellt wohl das komplette Kontrastprogramm zum boomenden Warschau dar. Die wunderschöne Altstadt, der Wawel, viele kleine Cafés und das jüdische Viertel verleihen der Stadt ein Flair, wie kaum eine andere Stadt es bieten kann. Kleiner als Warschau und reich an Kultur bietet es eine wunderbare Abwechslung zur etwas hektischen Hauptstadt.


Am vergangenen Samstag dann verschlug es uns nach Toruń. Nach etwa 3 Stunden Zugfahrt begrüßte uns die Stadt mit Regen und wie sollte es anders sein: Kälte! Trotzdem war die ehemalige Handelsstadt einen Besuch wert. Nicht nur weil wir in unserem kleinen international Team :) unglaublich viel Spass hatten, sondern auch weil Toruń unglaublich reich an gothischer Architektur ist.


Da wir ein Wochenendticket gekauft hatten beschlossen wir den Sonntag in łódź zu verbringen. Eine Industriestadt die neben dem wohl besten Museum für zeitgenössische Kunst in ganz Polen (laut meinem Professor für polnische Kunst, denn ich konnte mich davon leider selbst nicht überzeugen, denn das Museum hatte zu!), vor allem einen enormen Reichtum an Jugendstilarchitektur zu bieten hat. Auch wenn das auf dem Foto nicht zu sehen ist...


Insgesamt war es ein ziemlich tolles Wochenende, denn nicht nur in Grenoble ist Frühling sondern mittlerweile auch im Osten Europas ;)

Sonntag, 13. April 2008

Sun is shining, weather is sweet

Der Frühling ist in Grenoble angekommen. Er war zwar eigentlich schon seit Januar immer schon mal da mit immer mal wieder zweistelligen Temperaturen, aber jetzt isses amtlich, würd ich sagen: Sonne, Sonne, Sonnenbrand - mein vierter seit Januar(!)
Das schöne Wetter hat uns quasi schon dazu gezwungen die Grillsaison zu eröffnen - gleich bei mir neben dem Wohnheim ist ein großer Fußballplatz mit Wiese zum herrlichsten Abhängen einlädt.

Auch abends ist es schon schön warm und man kann wunderbar im Park mit einem Gläßchen Cidre die herrliche Grenoble-Luft genießen

Dann war letztes Wochenende auch mal wieder ein Integre-Weekend, d.h. die Studentenorganisation für ausländische Studenten in Grenoble hat ein Wochenende in Facteur Cheval organisiert - ein kleinem niedlichen Dörfchen im Bezirk Drôme. Es ist angeblich ziemlich bekannt, da dort so ein Künstler, ich hab grad den Namen nicht parat, ziemlich abgefahrene Gebäude kreeiert und gebaut hat. Hier ein kleiner Rundgang durch das Palais (man beachte bitte die Sonne und das Vogelzwitschern)

Am Sonntag sind wir geklettert - in einem Hochseilgarten. Das war echt toll! Hab ich vorher noch nie gemacht. Man muss sich entlang einer Route in den Baumwipfeln seinen Weg durch allerlei Hindernisse bahnen, sich abseilen oder von Punkt a nach Punkt b schwingen. Sehr toll, aber auch anstrengend

Am Mittwoch haben mich Nicole und Daniel besucht. Die beiden konnten es gar nicht glauben, dass hier schon alles am Blühen ist!

Nicole feierte am Freitag ihren 20. ;-) Geburtstag und wird sind nach Alpe D'Huez auf den Spuren von Lance Armstrong und Fausto Coppi (Hab ich mir voll gemerkt, Daniel ;-)
Leider war das Wetter nicht so schön, aber wir haben uns ne schöne sonnige Stimmung gemacht:

Diese Woche sind Ferien, dann gehen die Klauren wieder los - die erste habe ich schon geschrieben, war ok - on verra :-)