Der Zug ist dabei das beste Transportmittel, auch wenn es an Feiertagen sein kann, dass plötzlich mal eine Verbindung gestrichen wird und man so den Bahnhof nach dem Aufenthalt besonders gut kennt. Aber eigentlich sind die Züge sehr verlässlich und, wenn auch manchmal etwas älteren Baujahrs, sehr empfehlenswert. Zumal Zug fahren für deutsche Verhältnisse natürlich auch etwas preisgünstiger ist. Warschau bietet dafür, dank seiner zentralen Lage, den besten Ausgangspunkt.
Am Osterwochenende, was in Polen sehr groß gefeiert wird, ging es also das erste mal raus aus Warschau. Für zwei Tage ins wunderschöne Krakau. Krakau, früher Königssitz, stellt wohl das komplette Kontrastprogramm zum boomenden Warschau dar. Die wunderschöne Altstadt, der Wawel, viele kleine Cafés und das jüdische Viertel verleihen der Stadt ein Flair, wie kaum eine andere Stadt es bieten kann. Kleiner als Warschau und reich an Kultur bietet es eine wunderbare Abwechslung zur etwas hektischen Hauptstadt.
Am vergangenen Samstag dann verschlug es uns nach Toruń. Nach etwa 3 Stunden Zugfahrt begrüßte uns die Stadt mit Regen und wie sollte es anders sein: Kälte! Trotzdem war die ehemalige Handelsstadt einen Besuch wert. Nicht nur weil wir in unserem kleinen international Team :) unglaublich viel Spass hatten, sondern auch weil Toruń unglaublich reich an gothischer Architektur ist.

Da wir ein Wochenendticket gekauft hatten beschlossen wir den Sonntag in łódź zu verbringen. Eine Industriestadt die neben dem wohl besten Museum für zeitgenössische Kunst in ganz Polen (laut meinem Professor für polnische Kunst, denn ich konnte mich davon leider selbst nicht überzeugen, denn das Museum hatte zu!), vor allem einen enormen Reichtum an Jugendstilarchitektur zu bieten hat. Auch wenn das auf dem Foto nicht zu sehen ist...

Insgesamt war es ein ziemlich tolles Wochenende, denn nicht nur in Grenoble ist Frühling sondern mittlerweile auch im Osten Europas ;)
1 Kommentar:
Freut mich zu lesen, dass die Sonne mittlerweile auch bei Euch ist!
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